Aktuelle Bauzinsen 2019 im Vergleich

Aktuelle Bauzinsen lassen den Traum vom Hauskauf so wirklichkeitsnah wie nie zuvor werden. Die eigenen vier Wände stehen bei den meisten deutschen Mietern immer noch an erster Stelle der Wünsche. Es ist weniger das mangelnde Angebot an Baudarlehen, dass eine Hauskauf Realisierung in der Vergangenheit verhinderte, sondern vielmehr das Zinsniveau und das fehlende Eigenkapital zur erfolgreichen Immobilienfinanzierung.

 

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Seit einigen Jahren befinden sich die Hypothekenzinsen jedoch nicht nur auf Talfahrt, sondern haben seit vielen Monaten ein historisch niedriges Niveau erreicht. Der Kapitalmarkt sollte daher aktuell für alle Interessenten Anlass genug sein, den Erwerb der erträumten Eigentumswohnung oder des Hauses offensiv zu gestalten und sich mit dem Thema Baufinanzierung intensiver zu beschäftigen.

Die Zinspolitik der EZB, der Graus für Sparer und Traum für Kreditnehmer, wird nicht ewig konstant bleiben – mit einer Änderung der Zinsentwicklung muss früher oder später gerechnet werden.

Aktuelle Bauzinsen vergleichen! Das Portal aktuellebauzinsen.net gibt dem Kreditnehmer nicht nur eine Übersicht über den aktuellen Bauzins, die Zinsentwicklung und die generellen Baugeld Konditionen oder die Anschlussfinanzierung der günstigsten Banken.

Es bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, dass potenzielle Immobilienerwerber mithilfe des Bauzinsrechner im Vergleich die anfallenden Aufwendungen für Zinsen und Tilgung über die Jahre der Baufinanzierung selbst ermitteln können und sich damit die, zugegebenermaßen nervigen, Gespräche mit Bankmitarbeitern schenken.

Neben einer Menge Zeit spart dies auch Nerven, wie die Vergangenheit immer wieder gezeigt hat. Baufinanzierung ist ein komplexes Thema. Vor diesem Hintergrund finden Sie hier nicht nur eine Übersicht über all die Dinge, die es zu beachten gibt, sondern auch Antworten auf die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit Hypothekendarlehen.

Bauzinsentwicklung 2019 – was ist zu erwarten?

sinkende BauzinsenWie bereits eingangs erwähnt, befinden sich die Zinsen für Baufinanzierungen auf einem historischen Tiefpunkt. Dieser Sachverhalt hat inzwischen bereits für einige Jahre Bestand, so dass eine Trendwende nicht auszuschließen ist. Natürlich orientieren sich Hypothekenzinsen auch am Leitzins der EZB, in erster Linie jedoch am Pfandbriefindex. Dieser mag durchaus eine abweichende Entwicklung vom Leitzins nehmen.

Sollte es dann zu einer Trendwende bei den Bauzinsen 2018 kommen, wird diese natürlich nicht explosionsartig erfolgen, sondern langsam Stück für Stück in Schritten von Prozentpunkten hinter dem Komma.

Dennoch sprechen wir bei einer Baufinanzierung von sechsstelligen Summen. Eine Veränderung von 0,2 Prozentpunkten kann bereits über den Erwerb der Traumimmobilie oder doch nur die zweite Wahl entscheiden. Wer sich mit dem Gedanken an Immobilienerwerb trägt, sollte aktiv werden – weiteres Abwarten kann nur nachteilig werden.

Aktuelle Bauzinsen – bei der Baufinanzierung nicht blenden lassen

BaufinanzierungSchlecht beraten wären potenzielle Immobilienerwerber und Bauherren jedoch, wenn sie jetzt zu ihrer Hausbank gehen und dort die Finanzierung ohne weitere Informationen in die Wege leiten.

Eine Untersuchung der Stiftung Warentest im Juni 2013 brachte ein erschreckendes Ergebnis zutage. Von 21 getesteten Banken schnitten nur zwei mit „Gut“ ab – die Defizite in der Beratung reichten von zu hohen Raten bis zu einem zu niedrigen Finanzierungsvolumen.

Eigeninitiative und die Nutzung des Internets stehen also vor einem sogenannten Beratungsgespräch.

Bei der Kalkulation der Höhe der Kreditzinsen spielt natürlich das Eigenkapital eine wichtige Rolle. Je höher dieses ist, umso niedriger wird natürlich die zu zahlende Rate. Abgesehen von dieser angenehmen Begleiterscheinung kommen den Eigenmitteln aber noch eine besondere Bedeutung zu.

Eine solide Finanzierung sollte bei der Berechnung eine Quote von mindestens zehn Prozent des Kaufpreises zuzüglich der anfallenden Nebenkosten berücksichtigen. Die Nebenkosten belaufen sich, je nachdem, ob ein Makler hinzugezogen wird oder nicht, auf ein Volumen zwischen fünf und zehn Prozent und berücksichtigen die Kosten für Notar und Gericht.

Niedrigen Zins für hohe Tilgung nutzen

Niedrige BauzinsenEs ist natürlich verlockend, die niedrigen Zinsen für eine geringstmögliche monatliche Belastung zu nutzen. Dies ist jedoch eine Milchmädchenrechnung. Je niedriger der Zinssatz ist, um so länger dauert die Tilgung des Darlehens bzw. der kompletten Baufinanzierung.

Wer keine Zinsbindung über die gesamte Darlehensdauer vereinbart, muss früher oder später eine Anschlussfinanzierung wählen.

Steigen die Hypothekenzinsen bis zu diesem Zeitpunkt, laufen die Erwerber Gefahr, dass die spätere Rate die Anfangsfinanzierung deutlich übersteigt. Da die Bauzinsen aktuell sehr niedrig sind, sollte daher die Möglichkeit genutzt werden, die Tilgung über dem sonst üblichen einen Prozent anzusiedeln und das Darlehen so schnell wie möglich zu reduzieren.

Ein Bauzinsrechner ermöglicht es, ohne großen Aufwand mit den Variablen Zinsen, Kreditdauer und Tilgung solange zu spielen, bis die ideale Rate gefunden ist. Wichtig ist dabei, dass die Restschuld am Ende der Darlehenslaufzeit ebenfalls ausgewiesen wird, um auch gleich eine Anschlussfinanzierung mit höherem Zinsniveau durchzuspielen.

Diese Bauzinsrechner liefern die aktuellen Bauzinsen der besten und günstigsten Anbieter auf den Tag genau.

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Zinsbindungsdauer ist ein entscheidender Faktor

experten-tipps Eine einfache Faustregel besagt, dass bei hohen Zinsen eine kurze Zinsbindung gewählt werden sollte, bei niedrigen Zinsen eine längere. Die historisch niedrigen aktuellen Bauzinsen heute sind ein Anhaltspunkt dafür, die Zinsfestschreibung, falls es möglich ist, über die gesamte Laufzeit festzulegen.

Dies bietet den Erwerbern oder Bauherren die absolute Sicherheit für das gesamte Darlehen. Unabhängig davon, ob die Zinsbindung zehn, 15 oder mehr Jahre beträgt, kann niemand ausschließen, dass er während der Dauer des Darlehens die Möglichkeit bekommt, die Verbindlichkeiten ganz oder teilweise vorfällig zu tilgen.

Vor diesem Hintergrund ist ein Darlehensvertrag, der die Möglichkeit der Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung vorsieht, eigentlich schon Pflicht. Viele Anbieter räumen ihren Kunden heute die Option ein, einen bestimmten Prozentsatz in Abhängigkeit von dem verbliebenen Darlehen ohne Strafzinsen tilgen zu können. Kreditinstitute, welche dies nicht vorsehen, können eigentlich nicht als erste Wahl gelten.

Wer aktuell ein Baudarlehen bedient, welches eine Zinsbindung länger als zehn Jahre vorsieht, und über aktuelle Bauzinsen günstiger finanzieren möchte, sollte folgenden Sachverhalt berücksichtigen. Darlehen mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren können zum zehnten Jahr der Zinsfestschreibung vom Kreditnehmer gekündigt werden, ohne dass das finanzierende Institut eine Vorfälligkeitsentschädigung erheben darf.

Beim Neubau auf die Zinsfalle achten

Neubau FinanzierungDas A und O der Baufinanzierung sind die Zinsen. Für Bauherren ist dieser Sachverhalt um ein zusätzliches Spektrum erweitert, die Bereitstellungs- oder Bauzeitzinsen. Ist das Darlehen seitens der Bank zugesagt, wird es bereitgestellt und steht damit nicht mehr für die Ausreichung an andere Kunden zur Verfügung.

Bei einem Neubau wird der Betrag jedoch nicht, im Gegensatz zu dem Erwerb einer Bestandsimmobilie, in einem ausgezahlt, sondern in Prozent in Abhängigkeit des Baufortschrittes.

Geregelt sind diese Auszahlungstranchen in der Makler-Bauträger-Verordnung. Bereitstellungszinsen schlagen monatlich mit 0,25 Prozent auf den noch nicht ausgezahlten Betrag zu Buche, der Beginn der Rechnungstellung variiert jedoch von Bank zu Bank. Während es Kreditinstitute gibt, die bereits ab dem 31. Tag diesen Zins in Rechnung stellen, lassen sich andere Banken bis zu 360 Tage Zeit.

Für Bauherren kommen während der Bauzeit demzufolge drei Kostenpositionen zum Tragen. Neben der Miete muss der volle Zins für die bereits ausgezahlten Darlehenstranchen entrichtet werden, zuzüglich erhöht sich in der Bauphase noch die monatliche Belastung um diese speziellen Zinsen.

Neubauten bergen noch ein weiteres Risiko. Erfolgt die Fertigstellung nicht durch einen Bauträger mit Festpreis, kann es durchaus dazu kommen, dass der ursprüngliche Finanzierungsrahmen nicht ausreichend ist.

Bei der Planung sollte immer ein Polster zwischen zehn und 20 Prozent der ursprünglichen Gestehungskosten mit einkalkuliert werden, auch wenn das Darlehen am Ende nicht benötigt wird. Eine Finanzierungsaufstockung ist immer schwierig und mit viel Aufwand verbunden – zahlreiche, über Jahre unverputzte Neubauten oder nicht fertiggestellte Außenanlagen zeugen davon.

Bereitstellungszinsen können im Übrigen auch beim Erwerb einer Bestandsimmobilie anfallen. Ist das Darlehen zugesagt, aber die Auszahlungsvoraussetzungen sind noch nicht erfüllt, fallen ebenfalls Zinsen für den Verzug an. Hat der Käufer den Zahlungsverzug zu verantworten, muss er dem Verkäufer darüber hinaus auch noch Verzugszinsen bezahlen. Die Höhe des Sollzinssatz ergibt sich aus dem Kaufvertrag.

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Besicherung mittels Eingetragung der Grundschuld

Im Gegensatz zu einem Ratenkredit ist die Einkommensabtretung bei einer Baufinanzierung nicht als Sicherheit ausreichend. Vor diesem Hintergrund wird zugunsten der Bank eine Grundschuld eingetragen. Sollte der Käufer nicht mehr in der Lage sein, das Baudarlehen zu bedienen, kann die Bank das Haus in die Zwangsversteigerung geben. Banken sind allerdings keine Immobilienverwerter, sondern Immobilienfinanzierer.

Vor diesem Hintergrund wird das finanzierende Institut immer daran interessiert sein, eine andere Lösung gemeinsam mit dem Kreditnehmer zu finden. Ist das Darlehen erloschen, bleibt die Grundschuld bis zur endgültigen Löschung bestehen.

Dies ist jedoch ohne Auswirkung für den Immobilienbesitzer, da die Bank nur im Rahmen der Restschuld ein Verwertungsrecht besitzt. Es ist sogar sinnvoll, die Grundschuld bestehen zu lassen, da bei einem späteren erneuten Kreditbedarf, beispielsweise für eine Renovierung, kein neuer Eintrag erfolgen muss. Soll das finanzierende Institut gewechselt werden, muss ebenfalls keine teure Löschung und Neueintragung erfolgen. Eine notarielle Abtretung ist völlig ausreichend.